Braugeräte:


Zu den Braugeräten gehören:


- The Raschplmalt:

 

 

Mit der Schrotmühle werden die Malzkörner geöffnet, wodurch die Verzuckerung erst ermöglicht wird. Das verstellbare Mahlwerk kommt aus der JSP Maltmill, der Antrieb über eine elektrische Bohrmaschine wurde mittels eines Zahnradantrieb ergänzt. Auch der originale Malztrichter wurde durch einen größeren ersetzt.

 

 

 

- The Burner:

 

 

Der Gasbrenner, mit einer Feuerungsleistung von 15kW. Damit können wir den Sud leicht und in kurzer Zeit auf Temperatur bringen und dort problemlos halten. Außerdem können wir in den Rasten den Brenner in einen Grill umwandeln, auf dem wir uns köstliche Speisen zubereiten.

 

 

 

- The Pentolon:

 

 

Unsere Sudpfannen aus Edelstahl haben ein Fassungsvermögen von 50l, 70l bzw. 130l. Wir setzen sie im Laufe eines Brautages alle ein; die 70l-Pfanne zum Einmaischen und zum Erwärmen des Nachgusswassers, die 50l-Pfanne zum Auffangen der geläuterten Maische sowie die 130l-Pfanne für die Würzekochung.

 

 

 

- Die Läuterpyramide:

 

 

Sie besteht aus dem eigentlichen Läuterfass, welches mittels einem fahrbaren Edelstahlgestell oberhalb dem Auffangbehälter für die Würze angebracht wird. Das Läuterfass arbeitet nach dem Prinzip des Senkbodens, auf dem der Treber selbst das Filterbett bildet. Wir haben das Läuterfass eigens nach unseren Zeichnungen anfertigen lassen um eine schnelle und effiziente Filtrierung der Maische zu erreichen. Wir können auf eine zusätzliche Filtrierung mittels Stoffwindeln verzichten. Das Läuterfass haben wir isoliert um die darin enthaltene Maische auf Temperatur zu halten. Das Läuterfass kommt nach dem Würzekochen nochmals zum Einsatz; mittels dem eingebauten Filternetz wird der Heisstrub aus der gekochten Würze gefiltert.

 

 

 

- PPT's Refrigeration and Fermentation System:

 

 

In den Anfangszeiten unserer Brauversuche verwendeten wir eine Kühlspule, welche aus ca. 45m Kupferrohr angefertigt war. Diese haben wir einfach in unser kleines Gärfass hineingesteckt und kaltes Wasser durchfließen lassen. So hatten wir in kurzer Zeit die kochende Würze auf Gärtemperatur gebracht. Im Laufe der Zeit jedoch genügte uns dieses System nicht mehr; die zu kühlende Würzemenge ist angestiegen und wir brauchten dazu viel Zeit.

Aus diesem Grund bzw. auch der Wunsch endlich mit untergärigen Hefen arbeiten zu können haben uns im Sommer 2001 auf die Idee gebracht, ein Gärfass mit integrierter Kühlanlage zu bauen. Nach langen und reiflichen Überlegungen haben wir eine Gärungsanlage entwickelt welche es uns ermöglicht, jede beliebige Gärtemperatur zu fahren bzw. die Gärung vollkommen zu stoppen. Außerdem konnte eine effiziente Würzebelüftungsanlage integriert werden. Die Anlage besteht aus einem Kälteaggregat mit einer Leistung von PS und mit vergrößerter Kondensatorleistung, damit die Anlage beim herunterkühlen der kochenden Würze auf Anstelltemperatur nicht schlapp macht. Das Gärfass aus Edelstahl hat ein Volumen von 115l und besitzt einen konischen Boden, der es der Hefe ermöglicht, sich nach der Gärung dort abzusetzen. Über einen etwas höher angesetzten seitlichen Kugelhahn kann das vom abgesetzten Hefeschlamm geklärte Bier problemlos abgefüllt werden. Das Gärfass besitzt einen hermetisch schließenden Deckel welcher die nötigen Öffnungen für einen Gärspund, die Belüftungsvorrichtung sowie der Temperatursonde besitzt. Die gesamte Anlage ist auf Rädern gebaut, was eine enorme Flexibilität garantiert. Die elektronische Regelung ermöglicht es uns die gewünschte Gärtemperatur präzise einzustellen und zu kontrollieren.

Diese Anlage hat die bis dahin verwendeten Gärfässer mit konischem Boden zu 35l und 60l ersetzt; diese werden nur mehr als Auffangbehälter verwendet.

 

 




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